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Die
"Streulicht-Durchleuchtungsbilder" dieser Spezialkamera
liefern Strukturinformationen direkt aus dem oberflächennahen
Zahnmaterial, während die bekannten "Auflichtbilder" der
Intraoralkameras lediglich durch Reflexion an der äußersten
Grenzschicht des Zahnes erzeugt werden. Bei vielen biologischen Geweben
gewinnt dabei die Strukturauflösung durch die günstigen Absorptions-
und Streuverhältnisse des Nahen Infrarot(NIR)-Lichtes.
So durchdringt NIR-Licht Zahnhartsubstanzen besser als sichtbares Licht:
Oberflächennahe Strukturen bis ca. 1 mm Tiefe werden - von innen heraus
beleuchtet - sichtbar, ohne dabei das Gewebe thermisch oder ionisierend
zu belasten.
Demineralisierte Stellen im und
unterhalb des Zahnschmelzes zeichnen sich im Streubild-Kontrast ab:
Links sehen Sie Bilder von kariösen Zähnen, rechts von gesunden
Zähnen.
Während bei üblichen
Intraoral-Dentalkameras (Reflexionsbeleuchtung) Löcher im Zahn oft
dunkel erscheinen und nur schwer erkennbar sind, werden hier wegen der
Transmissionsanordnung Hohlräume im Oberflächenbereich deutlich heller
als ihre Umgebung abgebildet.
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