MIRA-GmbH  Medizingeräte für die Infrarotanalyse



Herz-Kreislauf-Untersuchungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen bekanntlich in den Todesursachen-Statistiken in allen industrialisierten Ländern den ersten Platz ein. Aufgrund der Progression dieser Erkrankung und der eingeschränkten therapeutischen Möglichkeiten in den Spätstadien entsteht die Forderung nach einer frühzeitigen Diagnose, wobei komplexe Zusammenhänge im Herz-Kreislauf-System zu erfassen sind.
 
Diesem Aufgabenkomplex in Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildung widmet sich das Unternehmen MIRA GmbH Niederlassung Chemnitz in interdisziplinärer Arbeit mit medizinischen Wissenschaftlern von Universitäten des In- und Auslandes.
 
Mit einem realisierten und in Erweiterung befindlichen modularen HEK-Diagnostik-System des Unternehmens ist eine Erfassung und Bewertung peripherer und zugleich zentraler Herz-Kreislauf-Parameter sowie eine Verlaufskontrolle und eine Therapieüberwachung möglich. Hierbei wird auf der Basis von patentrechtlich geschützten Lösungen eine neuer Schritt in der nichtinvasiven Diagnostik getan.
 
Methode:
An einem peripheren Meßort (z.B. Zehen- oder Fingerbeere) wird ein Sensor, analog zum bekannten Pulsoxymeter, angebracht. Mit einer in das Gewebe eingestrahlten Wellenlänge von 840 nm (Nahes Infrarot) lassen sich remissionsphotoplethysmographisch die (relativen) Mengen des Blutes erfassen, die das entsprechende Mikrogefäßsystem am Meßort passieren und vom Herzen ausgelöst werden, während mit der (im Zeitmultiplex) eingestrahlten roten Wellenlänge von 640 nm eine Bewertung des oxymetrischen Zustandes am Meßort möglich ist (NIRP-Methode). Zur Kontolle der Temperatur ist ein entsprechender Sensor im Clip intergriert. Auf der Grundlage von altersabhängigen Normalwerten gesunder Probanden können schnell und zuverlässig Bewertungen des aktuellen funktionalen Herz- (Lungen) - Kreislauf - Zustandes vorgenommen werden. Ebenso wird der mögliche Effekt einer Therapie quantifizierbar.
 
Mit dem modularen Hard-Software-System bestehen u.a. folgende Bewertungsmöglichkeiten:
  • Zustandsdiagnostik des Herz- (Lungen) - Kreislauf-Systems,
  • Diagnostik der mikrovaskulären Perfusion am Meßort,
  • Einschätzung der arteriellen Güte in den Extremitäten, Auftreten einer Arterio- bzw. Mediasklerose,
  • kardiovaskulärer Zustand (Herzfrequenz und -variabilität, Auftreten oder Fehlen der respiratorischen Sinusarrhythmie),
  • vegetative periphere Polyneuropathie und kardiale autonome Neuropathie,
  • Beurteilung des Effektes entsprechender Therapien und Pharmaka.

Referenzen:

  • Maximilian Universität München
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Biomedizinisches Institut Moskau
  • The University of the West Indies St. Augustine, Trinidad & Tobago
  • EUROSPACE Technologische Entwicklungen GmbH
 


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